Geschützt: Das Gästebuch von Berlin

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Geschützt: Archivgesetz des Landes Berlin – ArchGB

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Geschützt: Entwurf

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FIVE MONTHS IN BERLIN

cover five month in Berlin Letters of Edgar N. Johnson
from Occupied Germany

Edited by Werner Breunig and Jürgen Wetzel

(Publication Series of the Landesarchiv Berlin, Edited by Uwe Schaper, Volume 21)
Berlin/Boston (De Gruyter Oldenbourg)
2020
ISBN 978-3-11-064681-8
€ [D] 33.95 / US$ 39.99 / GBP 31.00*
e-ISBN (PDF) 978-3-11-065105-8
€ [D] 33.95 / US$ 39.99 / GBP 31.00*
e-ISBN (EPUB) 978-3-11-064693-1
€ [D] 33.95 / US$ 39.99 / GBP 31.00*

*Prices in US$ apply to orders placed in the Americas only. Prices in GBP apply to orders placed in Great Britain only.


Edgar N. Johnson, Professor of European History at the University of Nebraska, came to the four-power city of Berlin at the beginning of March 1946 to take on important assignments for the American military government. Appointed as Special Assistant by General Lucius D. Clay, Deputy Military Governor, he was simultaneously assigned to act as Political Adviser to the American Commandant of Berlin. Johnson’s letters to his wife, Emily, along with a report written after his stay in Germany, give a detailed account of his five months in the former Reich capital, his encounters with political actors of the occupation and German political and cultur-al figures, as well as his observations, thoughts, and insights. These records open up a multifaceted panorama of everyday life during occupation and the political reconstruction of Berlin in 1946.

The German edition was published in 2014 with the title “Fünf Monate in Berlin. Briefe von Edgar N. Johnson aus dem Jahre 1946.”

PRAISE FOR THE GERMAN EDITION

“This is a very important source collection that offers crucial insights into a range of issues, most notably the inner workings of the American occupation bureaucracy; local politics in Berlin during the early Cold War; German reactions to defeat and occupation; and the political outlook, sociability, and emotional life of a mid-level American occupation official in Germany in 1946.”
The Journal of Modern History

“The editors have done a remarkable job contextualising Johnson’s letters – on many occasions the pages contain more footnotes than text. As a result, readers receive detailed information on the various persons whom Johnson encountered – US officials, their wives and children, German party leaders, even musical performers – as well as the events he attended and the places he visited.”
The English Historical Review

Abstract Masterarbeit

Die bisherigen Präsentationsformen von digitalisiertem Archivgut und seinen Erschließungsdaten im Internet entspricht i.d.R. einer Eins-zu-Eins-Übertragung der analogen Findhilfsmittel ins Digitale. Dabei belegen mehrere Studien, dass Nutzerinnen und Nutzer nur schwer mit diesen Angeboten zurechtkommen und neue Zugänge zu dem Kulturgut verlangen. Im Bereich der Digital Humanities oder unter Schlagworten wie „Informationsinfrastrukturen“ wird nach neuen, innovativen Vermittlungs- und Darstellungsmethoden geforscht. Eine mögliche Methode ist dabei die Informationsvisualisierung.

Im Rahmen einer Masterarbeit am Fachbereich Informationswissenschaften an der Fachhochschule Potsdam wurde untersucht, wie ein archivischer Fotobestand mit Hilfe von Informationsvisualisierung online präsentiert werden kann. Untersuchungsgegenstand war die Fotosammlung des Landesarchivs Berlin. Die Sammlung ist einer der bedeutendsten und umfangreichsten fotografischen Bestände zur Berliner Stadtgeschichte. Die in ihr enthaltenen Fotografien dokumentieren eingehend die städtebauliche, kulturelle und soziale Entwicklung der Stadt seit dem zweiten Drittel des 19. Jahrhunderts. Die Fotosammlung ist bereits zu großen Teilen digitalisiert, aber bisher nur unzureichend im Internet zugänglich.
Um zu ermitteln, wie ein neuer, nutzerzentrierter Zugang zur Fotosammlung des Landesarchivs Berlin gestaltet werden kann, wurden zwei Workshops mit Nutzerinnen und Nutzern sowie Archivarinnen und Archivaren durchgeführt. In diesen wurde durch einen konzeptionellen, kreativen Prozess, die Potentiale der Fotosammlung untersucht.

Die Auswertung der Workshops ergab, dass für die Entwicklung und Konzeption einer nutzerzentrierten Online-Präsentation einer archivischen Fotosammlung fünf Schwerpunkte beachtet werden müssen– die Metadaten, Narrative, Nutzerzentrierung, Suchfunktion und Kontext. Zentral sind dabei die Metadaten bzw. Erschließungsdaten, auf deren Grundlage die anderen Schwerpunkte aufbauen. Bei der Entwicklung von nutzerzentrierten und innovativen Visualisierungen müssen also ebenso nutzerfreundliche und zeitgemäße Erschließungsstandards entwickelt werden. Die Nutzerinnen und Nutzer recherchieren i.d.R. nicht nach archivfachlichen Prinzipien, sondern nach den Bildinhalten und Motiven, welche entsprechend beschrieben sein müssen. Ein visueller Einstieg in einen Bestand mit visuellen Objekten ist dementsprechend unerlässlich.

Masterarbeit „Die Online-Präsentation der Fotosammlung des Landesarchivs Berlin mit Hilfe von Informationsvisualisierung“

Carmen Schwietzer, „Die Online-Präsentation der Fotosammlung des Landesarchivs Berlin mit Hilfe von Informationsvisualisierung“, CC BY-SA

Königliche Schauspiele/Preußische Staatstheater, Deutsche Staatsoper und Staatsoper Unter den Linden

Neuerschließungen

Programmzettel zu einem Wohltätigkeitskonzerts der Deutschen Staatsoper mit Jehudi Menuin, 1947, C Rep. 167 Nr. 204

Programmzettel zu einem Wohltätigkeitskonzerts der Deutschen Staatsoper mit Jehudi Menuin, 1947, C Rep. 167 Nr. 204

Die Überlieferungen der Königlichen Schauspiele/Preußischen Staatstheater (A Rep. 167), der Deutschen Staatsoper (C Rep. 167), der Staatsoper Unter den Linden (D Rep. 871) liegen nun erschlossen vor. In über 11.000 Akten dokumentieren sie die wechselvolle Geschichte des Opernhauses unter den Linden im Zeitraum von 1758 bis 2016.
Sie finden die Findbücher online als pdf-Datei in der elektronischen Beständeübersicht. Die Datensätze sind in der Augias-Datenbank im Lesesaal zu recherchieren. Für personenbezogene Akten können noch Schutzfristen gelten. Weiter lesen…

HistoMapBerlin

Die HistoMapBerlin Anwendung wird derzeit überarbeitet. Wir bemühen uns, den Dienst so schnell wie möglich wieder zur Verfügung zu stellen.

Wir bitten um Verständnis. Ihr Landesarchiv

Senator für Kultur und Europa
zu Besuch im Landesarchiv Berlin.

Referatsleiter Thilo Mrosek zeigt Dr. Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa, das Filmmagazin im Landesarchiv Berlin. Foto: Thomas Platow

Referatsleiter Thilo Mrosek zeigt Dr. Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa, das Filmmagazin im Landesarchiv Berlin. Foto: Thomas Platow

Am 2. Mai 2018 besuchte Kultursenator Dr. Klaus Lederer das Landesarchiv Berlin. Während eines Rundgangs durch das Archivgebäude erläuterten ihm Prof. Dr. Uwe Schaper, Dr. Heike Schroll und weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an verschiedenen Stationen die Aufgabenvielfalt, Leistungsfähigkeit und Zukunftsperspektiven des Landesarchivs.

Sie gingen dabei auf die dringend notwendige und auf mehrere Jahre projektierte Digitalisierung der Filmbestände der ehemaligen Landesbildstelle Berlin ein.  Probleme der Erschließung, Erhaltung und Nutzung  der beeindruckenden Unterlagen der Zentralen Ermittlungsstelle für Regierungs- und Vereinigungskriminalität  der ehemaligen DDR (ZERV) standen ebenso auf dem straffen Besuchsprogramm wie der Überblick über die Bewältigung von Erschließungsrückständen durch neue Ansätze am Beispiel der West-Berliner Senatsbestände.

Prof. Dr. Schaper informierte über die geplante Beteiligung des Landesarchivs am Digitalen Archiv Nord (DAN), einem Verbund der Stadtstaaten und der norddeutschen Bundesländer, als Lösung für eine dauerhafte Archivierung elektronischer Unterlagen des Landes Berlin. Der Ausblick auf die zukünftige Präsenz des Landesarchivs am bundesweiten Archivportal-D und die Zugänglichmachung des Archivgutes rundete den zweistündigen Termin ab.

Mit großem Interesse studierte der Senator abschließend ausgewähltes Archivgut über die Kosten des Baus der Staatsoper von 1822, Anträge auf Zulassung zu den letzten Kommunalwahlen in Ost-Berlin 1990 oder die Sterbeurkunden von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg  aus der Überlieferung der Standesämter.

 

Neuerschließung
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

Woche der Brüderlichkeit 1958, F Rep. 290 Nr. 0058245, Foto: Gert Schütz

Woche der Brüderlichkeit 1958, F Rep. 290 Nr. 0058245, Foto: Gert Schütz

Die Überlieferung der „Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit“ (GCJZ) ist nun vollständig erschlossen. Sie umfasst 536 Akten und dokumentiert das Wirken der GCJZ von 1912 – 2006.
Die GCJZ wurde am 1949 von Carl F. Zietlow gegründet. In ihrer Satzung verschreibt sie sich der Förderung einer international aufgeschlossener Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur sowie der Völkerverständi-gung. Einen Schwerpunkt der Arbeit der GCJZ bildet die Vorbereitung der „Woche der Brüderlichkeit“, die in Berlin seit 1952 jedes Jahr veranstaltet wird. Mehr…