Die beiden Stadtbücher der Doppelstadt Berlin und Cölln aus dem 14. und 15. Jahrhundert gehören zu den ältesten Archivalien des Landesarchivs Berlin. Die wertvollen Rechtskodexe beinhalten zum Beispiel Einnahmen und Privilegien der Stadt oder das Schöffenrecht, darunter Schuldforderungen, Texte zum Erbrecht, Frauenrecht und Judenrecht. Beide Bücher wurden über Jahrhunderte hinweg im Berliner Stadtarchiv aufbewahrt.
Das Landesarchiv macht diese beiden wertvollen Quellen nun für die Forschung und Öffentlichkeit online zugänglich. Zunächst wird das Cöllnische Stadtbuch als Digitalisat mit zeilengenauer Transkription zur Verfügung gestellt. Es handelt sich dabei um keine wissenschaftliche Edition, sondern eine Arbeitstranskription. Es ist eine Lesehilfe für alle Interessierten der Berliner Stadtgeschichte. Das zweite Stadtbuch wird in naher Zukunft folgen.


