Das Neueste aus dem Landesarchiv Berlin …

Informationen und ihre rasche Bereitstellung sind die elementaren Stützen des Informationszeitalters. Informationen und ihre kompetente, schnelle Vermittlung stehen auch im Mittelpunkt eines jeden Archivs. Über Jahrhunderte erworben, bewahrt und gesammelt, liegen sie hier auf Pergament und Papier, als Karte oder Plan, Foto oder Film vor. Wie kaum eine andere Institution hält ein Archiv daher Antworten auf die unterschiedlichsten Fragen der Zeit bereit.

Das Landesarchiv Berlin als das zentrale Staatsarchiv der deutschen Hauptstadt hat die Aufgabe, die bedeutenden Unterlagen Berliner Behörden und Einrichtungen aus den verschiedensten Epochen sowie wichtige Quellen zur Stadtgeschichte zu übernehmen, zu erhalten und zugänglich zu machen. Es verfügt dadurch über eine außergewöhnliche Fülle einmaliger Dokumente zur Entwicklung Berlins, seiner Institutionen und seiner Bewohnerinnen und Bewohner. Dass dieser multimediale Reichtum an Informationen von Ihnen in vollem Maße genutzt werden kann, dafür wirken wir mit fachkundigem Service. Entdecken Sie also die Möglichkeiten des Landesarchivs. Entdecken Sie Berlin.

Rechtliche Hinweise


Veränderte Öffnung des Fotolesesaals

Aus organisatorischen Gründen kann die Benutzung im Fotolesesaal ab Dienstag, dem 4. Oktober 2016, nur noch nach vorheriger Anmeldung und Terminabsprache erfolgen.

Ganztägige Schließung der Lesesäle

Bitte beachten Sie unsere ganztägige Schließung der Lesesäle am Mittwoch, dem 5. Oktober 2016 wegen einer internen Veranstaltung.

Wir bitten um Beachtung und Verständnis. Ihr Landesarchiv Berlin


Stellenausschreibung

Zur Zeit ist die Stelle einer Tarifbeschäftigten/eines Tarifbeschäftigten im Archiv (Entgeltgruppe 9 TV-L) ausgeschrieben. Weitere Informationen…


Zeitungsreportagen

Einblicke in die Ergebnisse einer historischen Projektarbeit

Schülerinnen und Schüler eines Geschichtsleistungskurses der Katholischen Schule Salvator haben im Landesarchiv drei Fallakten ausgewertet und präsentieren ihre Ergebnisse in Form von Zeitungsreportagen. Weiter lesen…


Kooperation

Kooperation des Landesarchivs mit dem Europäischen Gymnasium
Bertha-von Suttner

Frau Dr. Heike Schroll und Frau Etta Ites-Pätzold unterzeichnen die Kooperationsvereinbarung. Im Hintergrund Schülerinnen und Schüler des Europäischen Gymnasiums Bertha-von-Suttner.

Dr. Heike Schroll und Etta Ites-Pätzold unterzeichnen die Kooperationsvereinbarung. Im Hintergrund Schülerinnen und Schüler des Europäischen Gymnasiums Bertha-von-Suttner.

Zum Schuljahresbeginn 2016/17 beginnt die Kooperation zwischen dem Landesarchiv Berlin und dem Europäischen Gymnasium Bertha-von Suttner. Die Stellvertretende Direktorin des Landesarchivs Berlin, Dr. Heike Schroll, und die Direktorin des Europäischen Gymnasiums Bertha-von-Suttner, Etta Ites-Pätzold unterzeichneten die Kooperationsvereinbarung.

Nach vielseitigen und erfolgreichen gemeinsamen Projekten beschließen die beiden Einrichtungen nun eine verbindliche Zusammenarbeit zwischen dem Fachbereich Geschichte und dem archivpädagogischen Arbeitsbereich. Für den Fachbereich stellt das Archiv einen optimalen Partner für die Gestaltung eines zeitgemäßen, regionalgeschichtlichen Geschichtsunterrichts dar.

Weiter lesen…


Neuerscheinung

Coverabbildung: André Deschan: Im Schatten von Albert Speer. Der Architekt Rudolf Wolters

André Deschan

Im Schatten von Albert Speer:
Der Architekt Rudolf Wolters

(= Einzelveröffentlichung des Landesarchivs Berlin, hrsg. von Uwe Schaper), Gebr. Mann Verlag, Berlin, 288 S. m. 17 farbigen u. 280 sw-Abb., Leinen m. Schutzumschl., 79,00 €, ISBN 978-3- 7861-2743-7

Rudolf Wolters (1903–1983) war Schüler von Heinrich Tessenow und bei Hans Poelzig sowie einer der einflussreichsten Architekten des nationalsozialistischen Deutschlands. Als engster Mitarbeiter von Albert Speer war er unter anderem wesentlich an den Entwürfen für die „Reichshauptstadt“ beteiligt und schrieb für ihn Pressetexte und Reden.

Von Albert Speer von jeder Verantwortung freigesprochen, lebte Rudolf Wolters nach 1945 unbehelligt in seiner Heimatstadt Coesfeld. Dank seiner Verbindungen aus der NS-Zeit konnte er dort ein Netzwerk von Architekten zum Aufbau der Bundesrepublik aufbauen.

Der Autor wertet den Nachlass dieses umtriebigen Mannes aus, der sich nach einem Aufenthalt in der Sowjetunion ab 1933 nachhaltig in Deutschland etablieren konnte. Zugleich ergründet er das lebenslange Verhältnis zwischen Wolters und Speer und erschließt weitere Strukturen der Leitungsebenen des „Generalbauinspektors für die Reichshauptstadt“. Der Band ist im Buchhandel erhältlich.

Die Buchpräsentation findet am Donnerstag, dem 6. Oktober 2016 um 19:00 Uhr in der Stiftung Topographie des Terrors (Auditorium, Niederkirchnerstraße 8, Berlin-Kreuzberg) statt. Der Eintritt ist frei.


Neues Berliner Archivgesetz

Am 25. März 2016 ist das neue Berliner Archivgesetz in Kraft getreten. Beachten Sie vor allem bitte zukünftig für Ihre Benutzung, dass die allgemeine Schutzfrist nun 10 Jahre nach Übergabe des Archivgutes an das Landesarchiv beträgt. Für die Benutzung von personenbezogenem Archivgut wurde die Schutzfrist für Unterlagen, bei denen das Todesdatum der oder des Betroffenen nicht ermittelt werden kann, auf 100 Jahre nach der Geburt verlängert. Ebenfalls neue Regelungen wurden u. a. für die Benutzung von Patientenakten eingeführt, die sich nun an den Regelungen des Bundesarchivgesetzes orientieren.

Zum gesamten Gesetzestext…
Zur Gegenüberstellung alter und neuer Gesetzestext..


Personenstandsunterlagen

Namensverzeichnisse zu den Berliner Personenstandsregistern online

Beispiel für eine Urkundenbestellung nach dem Namensverzeichnis:

Beispiel für eine Urkundenbestellung nach dem Namensverzeichnis:
Namensverzeichnis zum Heiratsregister der Jahre 1908 bis 1920 des Standesamts Tempelhof (Bestand P Rep. 150).
Bestellangaben einer hier ermittelten Heiratsurkunde: Name, Jahrgang, Nummer des Registers, Bestand, Standesamt.
Beispiel: Heirat Streichan, Erich Adolf Otto, Urk.-Nr. 145/ 1919, P Rep. 150 Standesamt Tempelhof

Ab sofort stellt das Landesarchiv Berlin im Internet für die Suche nach archivierten Personenstandsurkunden ein neues Rechercheportal zur Verfügung.

Im Rahmen eines seit 2014 laufenden Digitalisierungsprojektes werden im Landesarchiv Berlin die Namensverzeichnisbände zu den Geburten-, Heirats- und Sterberegistern systematisch gescannt. Die ersten rund 4500 Bände können nun im Internet nach Standesämtern A-Z recherchiert und am Bildschirm durchgesehen werden. Anhand der aufgeführten Urkundennummern sind beim Landesarchiv Berlin direkt Kopien der entsprechenden Personenstandsurkunden bestellbar. Das Angebot umfasst derzeit Namensverzeichnisse aus den Jahren 1874 bis 1903 (für Geburtsurkunden) sowie 1874 bis 1933 (für Heiratsurkunden) bzw. 1874 bis 1983 (für Sterbeurkunden).

Zum Rechercheportal

Ihre Urkundenbestellung richten Sie bitte schriftlich an das Landesarchiv Berlin (info@landesarchiv.berlin.de oder: Landesarchiv Berlin, Eichborndamm 115-121, D – 13403 Berlin). Ein Bestellformular sowie weitere Informationen zu den Standesamtsregistern im Landesarchiv Berlin finden Sie hier.


Personenstandsunterlagen

Standesamtsregister im Landesarchiv Berlin

StandesamtsaktenAb sofort können Register, Sammelakten und Namensverzeichnisse der Berliner Standesämter im Landesarchiv Berlin genutzt werden. Aufgrund einer im Januar 2009 in Kraft getretenen Novellierung des deutschen Personenstandsrechts sind Geburten, Heirats- und Sterberegister nur noch zeitlich begrenzt fortzuschreiben und werden nach Schließung – entsprechend den in den einzelnen Bundesländern gültigen archivgesetzlichen Bestimmungen – für Forschungsinteressen und andere öffentliche Zwecke zugänglich.

Hier finden Sie nähere Informationen und Benutzungshinweise.
Kontakt: personenstand@landesarchiv.berlin.de
Für Ihre Anfragen benutzen Sie bitte folgenden Vordruck: Rechercheformular