Das Neueste aus dem Landesarchiv Berlin …

Informationen und ihre rasche Bereitstellung sind die elementaren Stützen des Informationszeitalters. Informationen und ihre kompetente, schnelle Vermittlung stehen auch im Mittelpunkt eines jeden Archivs. Über Jahrhunderte erworben, bewahrt und gesammelt, liegen sie hier auf Pergament und Papier, als Karte oder Plan, Foto oder Film vor. Wie kaum eine andere Institution hält ein Archiv daher Antworten auf die unterschiedlichsten Fragen der Zeit bereit.

Das Landesarchiv Berlin als das zentrale Staatsarchiv der deutschen Hauptstadt hat die Aufgabe, die bedeutenden Unterlagen Berliner Behörden und Einrichtungen aus den verschiedensten Epochen sowie wichtige Quellen zur Stadtgeschichte zu übernehmen, zu erhalten und zugänglich zu machen. Es verfügt dadurch über eine außergewöhnliche Fülle einmaliger Dokumente zur Entwicklung Berlins, seiner Institutionen und seiner Bewohnerinnen und Bewohner. Dass dieser multimediale Reichtum an Informationen von Ihnen in vollem Maße genutzt werden kann, dafür wirken wir mit fachkundigem Service. Entdecken Sie also die Möglichkeiten des Landesarchivs. Entdecken Sie Berlin.

Rechtliche Hinweise


Geänderte Öffnungszeit der Lesesäle am 30. März 2017

Am Donnerstag, dem 30. März 2017 öffnen die Lesesäle erst um 12:00 Uhr wegen einer Personalversammlung.

Umzug unserer Dienstbibliothek

Von Montag, dem 13. März bis Freitag, dem 31. März 2017 können leider keine Bücher und Zeitungen aus unserer Dienstbibliothek bereitgestellt und benutzt werden.

Veränderte Öffnung des Fotolesesaals

Aus organisatorischen Gründen kann die Benutzung im Fotolesesaal ab Dienstag, dem 4. Oktober 2016, nur noch nach vorheriger Anmeldung und Terminabsprache erfolgen.

Wir bitten um Beachtung und Verständnis. Ihr Landesarchiv Berlin


Partner der Mosse Art Research Initiative (MARI)

Bitte klicken Sie hier, um eine kleine Auswahl aus dem verwahrten Bestand zu sehen...

Bitte klicken Sie ins Bild, um eine kleine Auswahl aus dem verwahrten Bestand zu sehen…

Das Landesarchiv Berlin als
Partner der Mosse Art Research Initiative (MARI)

Am 01. März 2017 startete ein gemeinsames Projekt der Freien Universität Berlin und der Erbengemeinschaft des deutsch-jüdischen Verlegers Rudolf Mosse (1843-1920) zur Erforschung des Verbleibs von NS-Raubkunst und der näheren Umstände des Entzugs Tausender Werke aus dem Besitz der Familie des Kunstsammlers und Kunstmäzens während der NS-Zeit. Ziel des Projektes ist es, herauszufinden, welche Werke aus der Kunstsammlung Mosse noch existieren und wo sie sich befinden.

Das MARI-Projekt ist ein weltweit einmaliges Vorhaben der Provenienzforschung und beispielgebend hinsichtlich der öffentlich-privaten Partnerschaft. Es wird gefördert vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste und dem Mosse Art Restitution Project (MARP). Das Landesarchiv Berlin fungiert für das MARI-Projekt als Kooperationspartner und wird mit den hier verwahrten Quellen zur Familie Mosse selbst und zu den Unternehmen und Stiftungen der Familie Mosse die Forschungen aktiv unterstützen.


Projekt zum Iffland-Korrespondenzarchiv

Kuvert aus der Iffland-Akte 4, A Rep. 167, Nr. 04-02-056

Die Korrespondenz von Theaterdirektor August Wilhelm Iffland

In enger Zusammenarbeit mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften unterstützt das Landesarchiv Berlin ein Projekt zur formalen und inhaltlichen Erschließung des Korrespondenzarchivs des Theaterdirektors Iffland. Die Ergebnisse werden Ihnen als Webpräsentation nach und nach auf unserer Webseite und der Webseite der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften zur Verfügung gestellt.
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Schülerprojekte

Schülerinnen und Schüler des Werner-von-Siemens-Gymnasiums im Landesarchiv Berlin

Schülerinnen und Schüler des Werner-von-Siemens-Gymnasiums im Landesarchiv Berlin

„ Was Quellen erzählen können…“

Enrichmentangebot für die 5. Klassen des Werner-von-Siemens-Gymnasiums im Landesarchiv Berlin.

Um begabte und hochbegabte Schülerinnen und Schüler gezielt fördern zu können, bietet das Werner-von-Siemens-Gymnasium Vertiefungskurse an. Dieses Angebot bietet das Gymnasium neben dem regulären Unterricht an. In den 5. Klassen finden die Vertiefungskurse an einem Vormittag als Projektunterricht statt.

Im Rahmen dieser Kurse besuchen die Schülerinnen und Schüler das Landesarchiv Berlin und werden zu Interviewern. Sie erarbeiten innerhalb einer dreistündigen Projektarbeit die Grundlage für ein Themenheft „Was Quellen erzählen können…“ Weiter lesen…


Neuerschließung

Gilde-Brief des Müller-Gewerks von 1747, A Rep. 016 Nr. 470

Magistrat der Stadt Berlin,
Deputation für Handel und Gewerbe

Die Überlieferung der „Deputation für Handel und Gewerbe“ des Magistrats der Stadt Berlin ist nun vollständig erschlossen. Sie umfasst 3002 Akten und dokumentiert den Zeitraum von 1845-1923; einzelne Dokumente datieren zurück bis 1641 bzw. reichen bis 1935.

Neben zahlreichen Sachakten zur Aufsicht des Magistrats über die freien und Zwangsinnungen und die Ausführung der gewerbegesetzlichen Bestimmungen sind umfangreich Spezialakten zu den einzelnen Gewerken und Innungen A – Z (Apotheker – Zuckerfabrikanten) überliefert, die z. T. noch bis in das 17. Jahrhundert zurückgehende Überlieferungsteile enthalten. In Einzelfällen sind auch Unterlagen aus den Innungsregistraturen, wie Meisterbücher und Privilegien, vorhanden. Weiter lesen…


Neuerscheinung

Titel des Buches „Abbruch und Neubau“- Die Entstehung der Berliner City von David Koser

David Koser

„Abbruch und Neubau“
Die Entstehung der Berliner City

(= Einzelveröffentlichung des Landesarchivs Berlin, hrsg. von Uwe Schaper), be.bra wissenschaft verlag, 260 Seiten, 319 Abb., 17 farb. Faltpläne, Leinen m. Schutzumschl., 65,00 €, ISBN 978-3-95410-090-3

Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert brachen Grundeigentümer und Investoren fast die gesamte Bebauung im Berliner Stadtzentrum ab, um sie durch neue Gebäude zu ersetzen. Manche Grundstücke wurden innerhalb weniger Jahre gleich mehrfach neu überbaut. Mit dem Ausrücken der Abbruchtrupps veränderte sich nicht nur die Gestalt des Stadtzentrums, sondern auch seine Funktion. Es entstand eine weitgehend unbewohnte, in weiten Bereichen nur noch während der Geschäftszeiten bevölkerte Einkaufs- und Verwaltungsstadt: eine sogenannte City.

Die vorliegende Arbeit untersucht erstmals den Prozess der Citybildung in Berlin zwischen der Reichsgründung im Jahr 1871 und dem Zweiten Weltkrieg. Dies erfolgt in den barocken Stadtteilen Dorotheenstadt und Friedrichstadt, die sich zum Kernbereich der City entwickelten. Dabei geht es um die Frage, wie aus einem kleinteilig strukturierten und gemischt genutzten Stadtgebiet innerhalb eines Menschenalters ein modernes, großstädtisches Zentrum wurde. Welchen Verlauf nahm diese Entwicklung und welche Bautypen brachte sie hervor? Und mit welchen Leitbildern und Instrumenten versuchte die Politik, die Entwicklung zu steuern?
Der Band ist im Buchhandel erhältlich.


Neuerscheinung

Biografisches Handbuch
der Berliner Abgeordneten 1963–1995
und Stadtverordneten 1990/1991

Im Auftrag des Präsidenten des Abgeord-
netenhauses von Berlin herausgegeben von
Werner Breunig und Andreas Herbst
Bearbeitet von Andreas Herbst
Mit einer Einleitung von Werner Breunig
(= Schriftenreihe des Landesarchivs Berlin, hrsg. von Uwe Schaper, Bd. 19)
Abgeordnetenhaus Berlin/Landesarchiv Berlin
514 Seiten, ca. 900 Abbildungen, Leinen,
14,90 €, ISBN 978-3-9803303-5-0

Das Biografische Handbuch der Berliner Abgeordneten 1963–1995 und Stadtverordneten 1990/1991 stellt alle Personen vor, die in der Zeit von 1963 bis 1995 jemals Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin waren bzw. 1990/1991 der Stadtverordnetenversammlung von Berlin angehörten, nahezu 900 Akteure, die in ihrer Zeit gewirkt haben und uns Impulse für Gegenwart und Zukunft bieten.

Im Februar 1963 fand im Westteil Berlins die erste Abgeordnetenhauswahl nach dem Mauerbau statt. Die Mauer war gefallen, als im Mai 1990 im Ostteil der Stadt die Stadtverordnetenversammlung frei gewählt wurde. Im Januar 1991 konstituierte sich das erste Gesamtberliner Abgeordnetenhaus, dessen fünfjährige Wahlperiode im November 1995 endete.

Die Kurzbiografien der Abgeordneten und Stadtverordneten geben Auskunft über die Fraktions- bzw. Parteizugehörigkeit, Geburtsdatum und -ort sowie Sterbedatum und -ort, die Mitgliedschaft im Parlament, den Bildungsweg sowie den beruflichen und politischen Werdegang. Ergänzt werden die Biografien durch Porträtfotos.

Der Band ist beim Landesarchiv Berlin und über den Buchhandel erhältlich.


Personenstandsunterlagen

Namensverzeichnisse zu den Berliner Personenstandsregistern online

Beispiel für eine Urkundenbestellung nach dem Namensverzeichnis:

Beispiel für eine Urkundenbestellung nach dem Namensverzeichnis:
Namensverzeichnis zum Heiratsregister der Jahre 1908 bis 1920 des Standesamts Tempelhof (Bestand P Rep. 150).
Bestellangaben einer hier ermittelten Heiratsurkunde: Name, Jahrgang, Nummer des Registers, Bestand, Standesamt.
Beispiel: Heirat Streichan, Erich Adolf Otto, Urk.-Nr. 145/ 1919, P Rep. 150 Standesamt Tempelhof

Ab sofort stellt das Landesarchiv Berlin im Internet für die Suche nach archivierten Personenstandsurkunden ein neues Rechercheportal zur Verfügung.

Im Rahmen eines seit 2014 laufenden Digitalisierungsprojektes werden im Landesarchiv Berlin die Namensverzeichnisbände zu den Geburten-, Heirats- und Sterberegistern systematisch gescannt. Die ersten rund 4500 Bände können nun im Internet nach Standesämtern A-Z recherchiert und am Bildschirm durchgesehen werden. Anhand der aufgeführten Urkundennummern sind beim Landesarchiv Berlin direkt Kopien der entsprechenden Personenstandsurkunden bestellbar. Das Angebot umfasst derzeit Namensverzeichnisse aus den Jahren 1874 bis 1903 (für Geburtsurkunden) sowie 1874 bis 1933 (für Heiratsurkunden) bzw. 1874 bis 1983 (für Sterbeurkunden).

Zum Rechercheportal

Ihre Urkundenbestellung richten Sie bitte schriftlich an das Landesarchiv Berlin (info@landesarchiv.berlin.de oder: Landesarchiv Berlin, Eichborndamm 115-121, D – 13403 Berlin). Ein Bestellformular sowie weitere Informationen zu den Standesamtsregistern im Landesarchiv Berlin finden Sie hier.


Personenstandsunterlagen

Standesamtsregister im Landesarchiv Berlin

StandesamtsaktenAb sofort können Register, Sammelakten und Namensverzeichnisse der Berliner Standesämter im Landesarchiv Berlin genutzt werden. Aufgrund einer im Januar 2009 in Kraft getretenen Novellierung des deutschen Personenstandsrechts sind Geburten, Heirats- und Sterberegister nur noch zeitlich begrenzt fortzuschreiben und werden nach Schließung – entsprechend den in den einzelnen Bundesländern gültigen archivgesetzlichen Bestimmungen – für Forschungsinteressen und andere öffentliche Zwecke zugänglich.

Hier finden Sie nähere Informationen und Benutzungshinweise.
Kontakt: personenstand@landesarchiv.berlin.de
Für Ihre Anfragen benutzen Sie bitte folgenden Vordruck: Rechercheformular