Das Neueste aus dem Landesarchiv Berlin …

Informationen und ihre rasche Bereitstellung sind die elementaren Stützen des Informationszeitalters. Informationen und ihre kompetente, schnelle Vermittlung stehen auch im Mittelpunkt eines jeden Archivs. Über Jahrhunderte erworben, bewahrt und gesammelt, liegen sie hier auf Pergament und Papier, als Karte oder Plan, Foto oder Film vor. Wie kaum eine andere Institution hält ein Archiv daher Antworten auf die unterschiedlichsten Fragen der Zeit bereit.

Das Landesarchiv Berlin als das zentrale Staatsarchiv der deutschen Hauptstadt hat die Aufgabe, die bedeutenden Unterlagen Berliner Behörden und Einrichtungen aus den verschiedensten Epochen sowie wichtige Quellen zur Stadtgeschichte zu übernehmen, zu erhalten und zugänglich zu machen. Es verfügt dadurch über eine außergewöhnliche Fülle einmaliger Dokumente zur Entwicklung Berlins, seiner Institutionen und seiner Bewohnerinnen und Bewohner. Dass dieser multimediale Reichtum an Informationen von Ihnen in vollem Maße genutzt werden kann, dafür wirken wir mit fachkundigem Service. Entdecken Sie also die Möglichkeiten des Landesarchivs. Entdecken Sie Berlin.

Rechtliche Hinweise


Veränderte Öffnung des Fotolesesaals

Aus organisatorischen Gründen kann die Benutzung im Fotolesesaal nur noch nach vorheriger Anmeldung und Terminabsprache erfolgen.
Wir bitten um Beachtung und Verständnis. Ihr Landesarchiv Berlin


Recherche

Schriftenreihen des
Stadtarchivs Berlin-Ost

Mit dem Untertitel Beiträge. Dokumente. Informationen. publizierte das Archiv der Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik zwischen 1964 und 1977 eine eigene Schriftenreihe (die Rote Reihe).

Ab 1980 bis 1990 erschien die Schriftenreihe des Stadtarchivs der Hauptstadt der DDR mit neuem Titel Berliner Geschichte – Dokumente. Beiträge. Informationen. und in neuem Gewand (die Schwarze Reihe).
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Zellentrakt in einem Tegeler Verwahrhaus, 1950, Landesarchiv Berlin, F Rep. 290 Nr. 8078 Foto: Bert Sass

Ausbildungsprojekt

Ausstellung  „Berliner Strafvollzug
im Nationalsozialismus“

Im Rahmen ihrer Ausbildung hat unsere Archivinspektoranwärterin Christine Pagel den historischen Bestand des Strafgefängnisses Tegel abschließend erschlossen. Anhand ihrer Arbeitsergebnisse hat sie eine kleine Ausstellung zur Geschichte des Gefängnisses sowie zur Strafvollstreckung im Nationalsozialismus gestaltet.

Die Präsentation können Sie während unserer Öffnungszeiten im Bereich Benutzerservice besichtigen.


Neue Recherchemöglichkeit

Das Landesarchiv Berlin ist nun Teil der
Deutschen Digitalen Bibliothek!

Seit 26.04.2019 können Sie nun nach Beständen des Landesarchivs Berlin im Archivportal-D suchen und die Vernetzung der Berliner Bestände mit Beständen anderer Archive deutschlandweit sehen. So können nun von überall aus relevante Bestände für den Besuch im Landesarchiv online ermittelt werden und vergleichende Recherchen durchgeführt werden.

Im nächsten Schritt werden sukzessive ausgewählte Findbücher von frei recherchier- und bestellbaren Beständen ins Portal geladen, was Ihren Archivbesuch noch besser planbar macht.

Das Ziel der DDB und des Archivportal-D als zentralem nationalem Portal ist es, die digitalen Angebote aller deutschen Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen miteinander zu vernetzen und die Recherchemöglichkeiten komfortabler und innovativer zu gestalten.

Die Links zu den Portalen lauten https://www.archivportal-d.de und https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de.


Fachinformation

Masterarbeit zur Informationsvisualisierung

Im Rahmen einer Masterarbeit wurde untersucht, wie ein archivischer Fotobestand mit Hilfe von Informationsvisualisierung online präsentiert werden kann. Untersuchungsgegenstand war die Fotosammlung des Landesarchivs Berlin. Die Sammlung ist einer der bedeutendsten und umfangreichsten fotografischen Bestände zur Berliner Stadtgeschichte. Mehr…


Berlin in Geschichte und Gegenwart

Berlin in Geschichte und Gegenwart. Jahrbuch des Landesarchivs Berlin 2018

Berlin in Geschichte und Gegenwart. Jahrbuch des Landesarchivs Berlin 2018

Jahrbuch des Landesarchivs Berlin 2018

Herausgegeben von Werner Breunig und Uwe Schaper

Inhalt: Reimer Hansen: Zur Choreografie des Berliner Totentanzes · Ehrhart Körting: Andreas Manitius (1650–1701) – Kammergerichtsadvokat und Berliner Stadtsyndikus · Wilhelm van Kampen: Ein Gefängnisdirektor als Dramatiker. Karl Finkelnburgs Plädoyer für einen humanen Strafvollzug am Ende der Weimarer Republik · Friederike Gehrmann: Der Fall Therese Hirschfeld. Eine Berliner Jüdin als Opfer der nationalsozialistischen Krankenmorde · Michael Haben: Kein Phönix aus den Trümmern. Arbeiten des Architekten Paul Schwebes vor 1945 · Georg Schertz: Erinnerungen an das Kriegsende und die frühen Nachkriegsjahre in Berlin · Renate Franke (†): Kinderalltag im Berlin der frühen Nachkriegszeit · Joachim Goltsch: »Helene in Berlin«. Bericht einer schwedischen Journalistin aus dem Jahre 1948 · Klaus Melsheimer: Abwasserentgeltverhandlungen und -vereinbarungen des Senats mit der DDR 1967 bis 1989 · Michèle Matetschk und Jens Schöne: »It is good to be home again«. Ronald Reagan 1982 in Berlin · Klaus-Henning von Krosigk: Rettung und Sanierung des Invalidenfriedhofs, eines Nationaldenkmals von Rang · Werner Breunig: Berlin-Chronik 2017 · Manfred Vellguth: Das Theaterjahr 2017. Premieren der Berliner Bühnen · Uwe Schaper: Jahresbericht 2017 des Landesarchivs Berlin

Gebr. Mann Verlag, Berlin, 397 S. m. 116 Abb., davon 64 farbig, 29,90 €, ISBN 978-3-7861-2800-7
Weitere Informationen zu den Jahrbüchern…


Neuerschließungen

Programmzettel zu einem Wohltätigkeitskonzerts der Deutschen Staatsoper mit Jehudi Menuin, 1947, C Rep. 167 Nr. 204

Programmzettel zu einem Wohltätigkeitskonzerts der Deutschen Staatsoper mit Jehudi Menuin, 1947, C Rep. 167 Nr. 204

Königliche Schauspiele/Preußische Staatstheater, Deutsche Staatsoper und Staatsoper Unter den Linden

Die Überlieferungen der Königlichen Schauspiele/Preußischen Staatstheater (A Rep. 167), der Deutschen Staatsoper (C Rep. 167), der Staatsoper Unter den Linden (D Rep. 871) liegen nun erschlossen vor. In über 11.000 Akten dokumentieren sie die wechselvolle Geschichte des Opernhauses unter den Linden im Zeitraum von 1758 bis 2016.
Sie finden die Findbücher online als pdf-Datei in der elektronischen Beständeübersicht. Die Datensätze sind in der Augias-Datenbank im Lesesaal zu recherchieren. Für personenbezogene Akten können noch Schutzfristen gelten. Weiter lesen…


Pilotprojekt

Selberfotografieren von Personenstandsunterlagen

Sie können künftig Personenstandsunterlagen selber fotografieren, also Registerbände und Sammelakten. Weitere Informationen…


Fachinformation

Open-Access-Policy des Landesarchivs Berlin

In Übereinstimmung mit der Open-Access-Strategie des Landes Berlin unterstützt das Landesarchiv Berlin aktiv das Ziel, den freien Zugang zu digitalen Wissensressourcen erheblich auszubauen. Weiter lesen…


Neuerscheinung Provenienzforschung

Ost-West-Aktionen im Berlin der
1950er Jahre

von Heike Schroll
Potentiale und Grenzen behördlicher Überlieferungen zum Kunsthandel in der Viersektorenstadt und in der jungen Hauptstadt der DDR
Inhalt: Kunsthandel und Kunstsammlungen in der DDR, ihre Besonderheiten, die Akteure, die geltenden Restriktionen und die innere Organisation, stehen erst seit Kurzem auf der Agenda der geschichts- und kulturwissenschaftlichen Forschung. Das komplexe Thema der Machenschaften eines staatlich sanktionierten Kunstraubes in der DDR und der dahinterstehenden menschlichen Schicksale wurde in der Öffentlichkeit bisher kaum wahrgenommen. Viele Ereignisse müssen noch rekonstruiert, viele Vorgänge müssen noch aufgeklärt werden. Die Provenienzforschung kann hierzu einen wesentlichen Beitrag leisten. Auf welche Quellenbasis sie sich dabei stützen kann, zeigt diese Untersuchung.
Schriftenreihe des Landesarchivs Berlin, Band 20, Duncker & Humblot, Berlin, zahlr. farbige Abb., 101 Seiten, 2018, ISBN 978-3-428-15427-2, über den Buchhandel erhältlich: 29,90 EUR


Nutzung von Akten der Wiedergutmachungsämter von Berlin

Ab dem 1. Oktober 2017 gilt für die Akten der Wiedergutmachungsämter von Berlin (Archivbestände B Rep. 025-01 bis -09) ein neues Benutzungsverfahren.
Bitte informieren Sie sich hier…


Abgaben an das Archiv

Kulturgutschutz für Leihgaben (Deposita)

Das neue Kulturgutschutzgesetz (KGSG), das im Sommer 2016 in Kraft getreten ist, sieht für Depositalbestände in öffentlichen Kultureinrichtungen in Deutschland einen besonderen Schutz vor, über den wir unsere Leihgeberinnen und Leihgeber unterrichten möchten. Weiterlesen…


Workshop vom 9. Mai 2017 im Landesarchiv Berlin

Alltag und politische Realität vor dem Berliner Landgericht –
Strafverfolgung im Nationalsozialismus

Im Rahmen eines Masterseminars im Wintersemester 2016/17 haben Studierende am Institut für Geschichtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin aus dem Archivbestand „Generalstaatsanwaltschaft beim Landgericht Berlin“ in theoretischen und praktischen Abschnitten Straf- und Ermittlungsakten aus der NS-Zeit erforscht. Ihre Ergebnisse präsentierten sie am 9. Mai 2017 während eines ganztägigen Workshops im Landesarchiv. Mehr erfahren…


Lesesaalangebot

Digitalisierte Gefangenenkarteikarten der Berliner Haftanstalten aus der NS-Zeit ab sofort im Lesesaal benutzbar

A Rep. 366, Gefangenenkarteikarten des Untersuchungsgefängnis Moabit von 1939.
Das Landesarchiv verwahrt Karteien von Inhaftierten der Berliner Strafanstalten Plötzensee, Tegel, Charlottenburg, Barnimstraße und des Untersuchungsgefängnisses Moabit aus den Jahren 1934/35 bis 1945. Es handelt sich bei den Karteien in den meisten Fällen um den einzigen Nachweis von Haftzeiten in der Zeit des Dritten Reiches in diesen Orten. Jetzt sind Digitalisate der Gefangenenkarteikarten nach Prüfung der rechtlichen Voraussetzungen im Lesesaal benutzbar. Weiter lesen…


Projekt zum Iffland-Korrespondenzarchiv

Kuvert aus der Iffland-Akte 4, A Rep. 167, Nr. 04-02-056

Die Korrespondenz von Theaterdirektor August Wilhelm Iffland

In enger Zusammenarbeit mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften unterstützt das Landesarchiv Berlin ein Projekt zur formalen und inhaltlichen Erschließung des Korrespondenzarchivs des Theaterdirektors Iffland. Die Ergebnisse werden Ihnen als Webpräsentation nach und nach auf unserer Webseite und der Webseite der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften zur Verfügung gestellt.
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