Das Neueste aus dem Landesarchiv Berlin …

Informationen und ihre rasche Bereitstellung sind die elementaren Stützen des Informationszeitalters. Informationen und ihre kompetente, schnelle Vermittlung stehen auch im Mittelpunkt eines jeden Archivs. Über Jahrhunderte erworben, bewahrt und gesammelt, liegen sie hier auf Pergament und Papier, als Karte oder Plan, Foto oder Film vor. Wie kaum eine andere Institution hält ein Archiv daher Antworten auf die unterschiedlichsten Fragen der Zeit bereit.

Das Landesarchiv Berlin als das zentrale Staatsarchiv der deutschen Hauptstadt hat die Aufgabe, die bedeutenden Unterlagen Berliner Behörden und Einrichtungen aus den verschiedensten Epochen sowie wichtige Quellen zur Stadtgeschichte zu übernehmen, zu erhalten und zugänglich zu machen. Es verfügt dadurch über eine außergewöhnliche Fülle einmaliger Dokumente zur Entwicklung Berlins, seiner Institutionen und seiner Bewohnerinnen und Bewohner. Dass dieser multimediale Reichtum an Informationen von Ihnen in vollem Maße genutzt werden kann, dafür wirken wir mit fachkundigem Service. Entdecken Sie also die Möglichkeiten des Landesarchivs. Entdecken Sie Berlin.

Rechtliche Hinweise


Einschränkung im Lesesaal

Ab Montag, dem 13. November 2017 können die Tischsteckdosen im Lesesaal vorübergehend nicht mehr benutzt werden.

Veränderte Öffnung des Fotolesesaals

Aus organisatorischen Gründen kann die Benutzung im Fotolesesaal ab Dienstag, dem 4. Oktober 2016, nur noch nach vorheriger Anmeldung und Terminabsprache erfolgen.

Wir bitten um Beachtung und Verständnis. Ihr Landesarchiv Berlin


Personalfrageborgen Edith Honecker-Baumann, C Rep. 124-02, Nr. 16783

Personalfrageborgen Edith Honecker-Baumann, C Rep. 124-02, Nr. 16783

Neuerschließung

„Magistrat von Berlin, Abteilung Kader“

Die Aktenüberlieferung des Verwaltungsbereiches „Magistrat von Berlin, Abteilung Kader“ ist nun vollständig erschlossen. Sie umfasst 3789 Akten. Diese Magistratsverwaltung bestand von 1953 bis 1990.
Zu ihren Aufgaben gehörten die Durchsetzung der Prinzipien der sozialistischen Kaderpolitik im Magistrat, in den Räten der Stadtbezirke und in den nachgeordneten Einrichtungen und Betrieben; die Arbeit mit der Kadernomenklatur des Magistrats von Groß-Berlin; die Qualifizierung und Fortbildung der Beschäftigten, die Entwicklung von Nachwuchskräften, die Betreuung verdienstvoller Veteranen sowie die Führung der Personalakten von Beschäftigten der Magistratsverwaltungen und der nachgeordneten Einrichtungen. Weiter lesen…


Dr. Klaus Lederer und Prof. Dr. Uwe Schaper bei der Besichtigung des Magazins für Personenstandsunterlagen. Foto: Thomas Platow

Dr. Klaus Lederer und Prof. Dr. Uwe Schaper bei der Besichtigung des Magazins für Personenstandsunterlagen. Foto: Thomas Platow

Rundgang durch das Archivgebäude

Senator für Kultur und Europa zu Besuch im Landesarchiv Berlin

Am 2. Mai 2018 besuchte Kultursenator Dr. Klaus Lederer das Landesarchiv Berlin. Während eines Rundgangs durch das Archivgebäude erläuterten ihm Prof. Dr. Uwe Schaper, Dr. Heike Schroll und weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an verschiedenen Stationen die Aufgabenvielfalt, Leistungsfähigkeit und Zukunftsperspektiven des Landesarchivs. Mehr…


Woche der Brüderlichkeit 1958, F Rep. 290 Nr. 0058245, Foto: Gert Schütz

Woche der Brüderlichkeit 1958,
F Rep. 290 Nr. 0058245, Foto: Gert Schütz

Neuerschließung

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

Die Überlieferung der „Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit“ (GCJZ) ist nun vollständig erschlossen. Sie umfasst 536 Akten und dokumentiert das Wirken der GCJZ von 1912 – 2006.
Die GCJZ wurde am 1949 von Carl F. Zietlow gegründet. In ihrer Satzung verschreibt sie sich der Förderung einer international aufgeschlossener Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur sowie der Völkerverständigung. Einen Schwerpunkt der Arbeit der GCJZ bildet die Vorbereitung der „Woche der Brüderlichkeit“, die in Berlin seit 1952 jedes Jahr veranstaltet wird. Mehr…


Überreichung des Findbuches durch den Bestandsbearbeiter Raphael Hasselberg an den Vorstand der Gesellschaft, Foto: Bianca Welzing-Bräutigam

Überreichung des Findbuches durch Raphael Hasselberg an den Vorstand der Gesellschaft, Foto: Bianca Welzing-Bräutigam

Depositum im Landesarchiv Berlin

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. im Landesarchiv zu Gast

Im Rahmen der 66. Woche der Brüderlichkeit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. (GCJZ) waren interessierte Mitglieder und der Vorstand der Gesellschaft zu Gast im Landesarchiv. Mehr…


Neuerscheinung Provenienzforschung

Ost-West-Aktionen im Berlin der
1950er Jahre

von Heike Schroll
Potentiale und Grenzen behördlicher Überlieferungen zum Kunsthandel in der Viersektorenstadt und in der jungen Hauptstadt der DDR
Inhalt: Kunsthandel und Kunstsammlungen in der DDR, ihre Besonderheiten, die Akteure, die geltenden Restriktionen und die innere Organisation, stehen erst seit Kurzem auf der Agenda der geschichts- und kulturwissenschaftlichen Forschung. Das komplexe Thema der Machenschaften eines staatlich sanktionierten Kunstraubes in der DDR und der dahinterstehenden menschlichen Schicksale wurde in der Öffentlichkeit bisher kaum wahrgenommen. Viele Ereignisse müssen noch rekonstruiert, viele Vorgänge müssen noch aufgeklärt werden. Die Provenienzforschung kann hierzu einen wesentlichen Beitrag leisten. Auf welche Quellenbasis sie sich dabei stützen kann, zeigt diese Untersuchung.
Schriftenreihe des Landesarchivs Berlin, Band 20, Duncker & Humblot, Berlin, zahlr. farbige Abb., 101 Seiten, 2018, ISBN 978-3-428-15427-2, über den Buchhandel erhältlich: 29,90 EUR


Tag der Archive 2018

Rundgang und Führung über das Gelände der ehemaligen DWM, Fotograf: Thomas Platow

Geführter Rundgang über das Gelände der ehemaligen DWM, Fotograf: Thomas Platow

Tag der Archive am 3. März 2018 im Landesarchiv Berlin

Über 450 Besucherinnen und Besucher nutzten am 3. März 2018 die Gelegenheit, die Arbeit des Landesarchivs Berlin und seiner beiden Partner anlässlich des bundesweiten Tags der Archive zu entdecken. Unter dem Motto „Demokratie und Bürgerrechte“ konnten die Gäste an Führungen teilnehmen, ausgewähltes Archiv- und Sammlungsgut ansehen oder Vorträge hören. Mehr…


Berlin in Geschichte und Gegenwart

Berlin in Geschichte und Gegenwart. Jahrbuch des Landesarchivs Berlin 2016

Berlin in Geschichte und Gegenwart. Jahrbuch des Landesarchivs Berlin 2017

Jahrbuch des Landesarchivs Berlin 2017

Herausgegeben von Werner Breunig und Uwe Schaper

Inhalt:Christiane Schuchard: Stiftspersonen. Das Personal des „Domstifts“ oder „Neuen Stifts“ zu Cölln an der Spree (1536–1608) · Rüdiger v. Treskow: „Das Ideal von Glückseligkeit“. Berliner Geistesleben im Georgehaus 1798–1824 · Wiebke Hölzer: „Der Golem freut sich über seinen Riesenerfolg“. Paul Wegeners und Henrik Galeens Film „Der Golem“ von 1914 · Reimer Hansen: Zwischen Entnazifizierung und Sowjetisierung. Die Reorganisation der Berliner Universität nach dem Zweiten Weltkrieg bis zu ihrer Wiedereröffnung · Joachim Goltsch: „Camp of Wannsee“. Erlebnisbericht einer schwedischen Journalistin aus dem Jahre 1948 · Matthias Sträßner: Chefdirigent für hundert Tage. Wie das Besatzungslastenamt in Berlin 1952 den Status des erschossenen Philharmoniker-Dirigenten Leo Borchard (1899–1945) zu bewerten versuchte · Merle Büter: „Sie hat ihr Leben ganz in den Dienst ihres Mannes gestellt“. Hanna Reuter – eine biografische Annäherung · Knud Wolffram: Mehr als ein Baudenkmal. Neun Jahrzehnte Riemeistereck, 1928 bis 2017 · Werner Breunig: Berlin-Chronik 2016 · Manfred Vellguth: Das Theaterjahr 2016. Premieren der Berliner Bühnen · Uwe Schaper: Jahresbericht 2016 des Landesarchivs Berlin · Uwe Schaper und Heike Schroll: Nachruf auf Edith Bierschenk (1929–2016)
Gebr. Mann Verlag, Berlin, 428 S. m. 95 Abb., davon 33 farbig, 29,90 €, ISBN 978-3-7861-2785-7
Weitere Informationen zu den Jahresbüchern…


Nutzung von Akten der Wiedergutmachungsämter von Berlin

Ab dem 1. Oktober 2017 gilt für die Akten der Wiedergutmachungsämter von Berlin (Archivbestände B Rep. 025-01 bis -09) ein neues Benutzungsverfahren.
Bitte informieren Sie sich hier…


Abgaben an das Archiv

Kulturgutschutz für Leihgaben (Deposita)

Das neue Kulturgutschutzgesetz (KGSG), das im Sommer 2016 in Kraft getreten ist, sieht für Depositalbestände in öffentlichen Kultureinrichtungen in Deutschland einen besonderen Schutz vor, über den wir unsere Leihgeberinnen und Leihgeber unterrichten möchten. Weiterlesen…


Workshop vom 9. Mai 2017 im Landesarchiv Berlin

Alltag und politische Realität vor dem Berliner Landgericht –
Strafverfolgung im Nationalsozialismus

Im Rahmen eines Masterseminars im Wintersemester 2016/17 haben Studierende am Institut für Geschichtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin aus dem Archivbestand „Generalstaatsanwaltschaft beim Landgericht Berlin“ in theoretischen und praktischen Abschnitten Straf- und Ermittlungsakten aus der NS-Zeit erforscht. Ihre Ergebnisse präsentierten sie am 9. Mai 2017 während eines ganztägigen Workshops im Landesarchiv. Mehr erfahren…


Lesesaalangebot

Digitalisierte Gefangenenkarteikarten der Berliner Haftanstalten aus der NS-Zeit ab sofort im Lesesaal benutzbar

A Rep. 366, Gefangenenkarteikarten des Untersuchungsgefängnis Moabit von 1939.
Das Landesarchiv verwahrt Karteien von Inhaftierten der Berliner Strafanstalten Plötzensee, Tegel, Charlottenburg, Barnimstraße und des Untersuchungsgefängnisses Moabit aus den Jahren 1934/35 bis 1945. Es handelt sich bei den Karteien in den meisten Fällen um den einzigen Nachweis von Haftzeiten in der Zeit des Dritten Reiches in diesen Orten. Jetzt sind Digitalisate der Gefangenenkarteikarten nach Prüfung der rechtlichen Voraussetzungen im Lesesaal benutzbar. Weiter lesen…


Partner der Mosse Art Research Initiative (MARI)

Bitte klicken Sie hier, um eine kleine Auswahl aus dem verwahrten Bestand zu sehen...

Bitte klicken Sie ins Bild, um eine kleine Auswahl aus dem verwahrten Bestand zu sehen…

Das Landesarchiv Berlin als
Partner der Mosse Art Research Initiative (MARI)

Am 01. März 2017 startete ein gemeinsames Projekt der Freien Universität Berlin und der Erbengemeinschaft des deutsch-jüdischen Verlegers Rudolf Mosse (1843-1920) zur Erforschung des Verbleibs von NS-Raubkunst und der näheren Umstände des Entzugs Tausender Werke aus dem Besitz der Familie des Kunstsammlers und Kunstmäzens während der NS-Zeit. Ziel des Projektes ist es, herauszufinden, welche Werke aus der Kunstsammlung Mosse noch existieren und wo sie sich befinden.

Das MARI-Projekt ist ein weltweit einmaliges Vorhaben der Provenienzforschung und beispielgebend hinsichtlich der öffentlich-privaten Partnerschaft. Es wird gefördert vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste und dem Mosse Art Restitution Project (MARP). Das Landesarchiv Berlin fungiert für das MARI-Projekt als Kooperationspartner und wird mit den hier verwahrten Quellen zur Familie Mosse selbst und zu den Unternehmen und Stiftungen der Familie Mosse die Forschungen aktiv unterstützen.


Projekt zum Iffland-Korrespondenzarchiv

Kuvert aus der Iffland-Akte 4, A Rep. 167, Nr. 04-02-056

Die Korrespondenz von Theaterdirektor August Wilhelm Iffland

In enger Zusammenarbeit mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften unterstützt das Landesarchiv Berlin ein Projekt zur formalen und inhaltlichen Erschließung des Korrespondenzarchivs des Theaterdirektors Iffland. Die Ergebnisse werden Ihnen als Webpräsentation nach und nach auf unserer Webseite und der Webseite der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften zur Verfügung gestellt.
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Personenstandsunterlagen

Namensverzeichnisse zu den Berliner Personenstandsregistern online

Beispiel für eine Urkundenbestellung nach dem Namensverzeichnis:

Beispiel für eine Urkundenbestellung nach dem Namensverzeichnis:
Namensverzeichnis zum Heiratsregister der Jahre 1908 bis 1920 des Standesamts Tempelhof (Bestand P Rep. 150).
Bestellangaben einer hier ermittelten Heiratsurkunde: Name, Jahrgang, Nummer des Registers, Bestand, Standesamt.
Beispiel: Heirat Streichan, Erich Adolf Otto, Urk.-Nr. 145/ 1919, P Rep. 150 Standesamt Tempelhof

Ab sofort stellt das Landesarchiv Berlin im Internet für die Suche nach archivierten Personenstandsurkunden ein neues Rechercheportal zur Verfügung.

Im Rahmen eines seit 2014 laufenden Digitalisierungsprojektes werden im Landesarchiv Berlin die Namensverzeichnisbände zu den Geburten-, Heirats- und Sterberegistern systematisch gescannt. Die ersten rund 4500 Bände können nun im Internet nach Standesämtern A-Z recherchiert und am Bildschirm durchgesehen werden. Anhand der aufgeführten Urkundennummern sind beim Landesarchiv Berlin direkt Kopien der entsprechenden Personenstandsurkunden bestellbar. Das Angebot umfasst derzeit Namensverzeichnisse aus den Jahren 1874 bis 1903 (für Geburtsurkunden) sowie 1874 bis 1933 (für Heiratsurkunden) bzw. 1874 bis 1983 (für Sterbeurkunden).

Zum Rechercheportal

Ihre Urkundenbestellung richten Sie bitte schriftlich an das Landesarchiv Berlin (info@landesarchiv.berlin.de oder: Landesarchiv Berlin, Eichborndamm 115-121, D – 13403 Berlin). Ein Bestellformular sowie weitere Informationen zu den Standesamtsregistern im Landesarchiv Berlin finden Sie hier.