Lostart

Datenbank für die Provenienzforschung nutzbar

Auszug aus den Akten einer Versteigerung "nichtarischen Besitzes" von Hugo Blitz, Giesebrechtrafle 16, Berlin-Charlottenburg (Landesarchiv Berlin, A Rep. 243-04 Reichskammer der bildenden Künste, Landesleitung Berlin, Nr. 47.)


Auszug aus den Akten einer Versteigerung "nichtarischen Besitzes" von Hugo Blitz, Giesebrechtrafle 16, Berlin-Charlottenburg (Landesarchiv Berlin, A Rep. 243-04 Reichskammer der bildenden Künste, Landesleitung Berlin, Nr. 47.)
Auszug aus den Akten einer Versteigerung "nichtarischen Besitzes" von Hugo Blitz, Giesebrechtrafle 16, Berlin-Charlottenburg (Landesarchiv Berlin, A Rep. 243-04 Reichskammer der bildenden Künste, Landesleitung Berlin, Nr. 47.)
Auszug aus den Akten einer Versteigerung "nichtarischen Besitzes" von Hugo Blitz, Giesebrechtrafle 16, Berlin-Charlottenburg (Landesarchiv Berlin, A Rep. 243-04 Reichskammer der bildenden Künste, Landesleitung Berlin, Nr. 47.) Auszug aus den Akten einer Versteigerung „nichtarischen Besitzes“ von Hugo Blitz, Giesebrechtrafle 16, Berlin-Charlottenburg (Landesarchiv Berlin, A Rep. 243-04 Reichskammer der bildenden Künste, Landesleitung Berlin, Nr. 47.)

Seit vielen Jahren arbeitet das Landesarchiv Berlin eng mit der „Koordinierungsstelle für Kulturgutverluste“ zusammen, die als Einrichtung des Bundes und der Länder beim Kulturministerium des Landes Sachsen-Anhalt in Magdeburg ansässig ist.

Auf ihrer Website www.lostart.de findet sich eine Datenbank zur Erfassung von Kulturgütern, die infolge der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und der Ereignisse des Zweiten Weltkriegs verbracht, verlagert oder – insbesondere jüdischen Eigentümern – verfolgungsbedingt entzogen wurden. Auflerdem werden zahlreiche Serviceleistungen und weitere Rechercheangebote präsentiert.

Das Landesarchiv Berlin verwahrt einen der wichtigsten Archivbestände zu Forschungen hinsichtlich der verfolgungsbedingt entzogenen Kulturgüter – die Überlieferung der Reichkammer der bildenden Künste, Landesleitung Berlin (A Rep. 243-04). Das Findbuch dazu finden Sie unter www.landesarchiv-berlin.de -> Bestände als pdf.

Dienstwohnung Curt Glaser, Direktor der Kunstbibliothek Berlin, ca. 1930 (Landesarchiv Berlin, F. Rep. 290-05-01 Sammlung Marta Huth, Nr. 70)

Dienstwohnung Curt Glaser, Direktor der Kunstbibliothek Berlin, ca. 1930 (Landesarchiv Berlin, F. Rep. 290-05-01 Sammlung Marta Huth, Nr. 70)

Gemeinsam mit der „Koordinierungsstelle für Kulturgutverluste“ hat das Landesarchiv Berlin die Anfertigung einer Datenbank mit sämtlichen relevanten Daten zu den Vermögensgegenständen aus diesen Auktionsunterlagen ermöglicht.

Auf www.lostart.de -> Provenienzrecherche -> NS-verfolgungsbedingt entzogene Kulturgüter („NS-Raubkunst“) findet sich die -> „Datenbank Kunst- und Kulturgutauktionen 1933-1945“.

Damit sind für Provenienzforscher, Kulturhistoriker und alle anderen Interessierten komfortabel Recherchen nach Werken oder nach einer Künstlerin oder einem Künstler möglich – weltweit, orts- und zeitunabhängig.

Die Aktengruppe über Auktionen von Berliner Versteigerungshäusern belegt detailliert eine der Methoden des NS-Staates, sich Kulturgut, auch aus jüdischem Besitz, anzueignen.

Nach den damaligen gesetzlichen Bestimmungen mussten Versteigerungshäuser ihre Auktionen jeweils bei den örtlich zuständigen Landesleitungen der Reichkammer der bildenden Künste anmelden.

Die Überlieferung dokumentiert sowohl Nachlassversteigerungen vor Ort wie auch Sammelversteigerungen in den Auktionshäusern selbst und benennt sowohl ‚arischen‘ als auch ’nichtarischen‘ Besitz. Die Akten enthalten die Genehmigung und sonstigen Schriftwechsel zur jeweiligen Auktion, den Versteigerungsantrag, die Auftragsvordrucke der Verkäufer, und oftmals das Versteigerungsprotokoll mit Listen der versteigerten Stücke.

Checkliste Beutekunst

Auflerdem hat die „Koordinierungsstelle für Kulturgutverluste“ eine „Checkliste Beutekunst“ erarbeitet, auf die wir an dieser Stelle ebenfalls hinweisen möchten. Die „Checkliste Beutekunst“ ist auf www.lostart.de zu finden.

Wir danken Ihnen für Ihr Interesse.