Das digitale Archivgut Berlins im
Verbund sichern – das Land Berlin ist Partner im Kooperationsverbund
„Digitale Archivierung Nord (DAN)“

DAN Logo in Blau

Große Herausforderungen lassen sich am besten gemeinsam lösen, so auch die Sicherung und Bewahrung des digitalen Archivgut Berlins. Aus diesem Grund beschloss der Senat von Berlin am 06.10.2020 (S-3756/2020) den Beitritt des Landes Berlin zum Kooperationsverbund „Digitale Archivierung Nord (DAN)“.

Seit dem 1. Januar 2021 kann das Landesarchiv Berlin in Zusammenarbeit mit den Landes- und Staatsarchiven der Bundesländer Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt, konzeptionell und fachlich fundierte Lösungen für die Herausforderungen der digitalen Archivierung erarbeiten.

Prof. Dr. Schaper, der Direktor des Landesarchivs Berlin, zeigt sich zufrieden:

„Der DAN-Verbund ist zweifellos ein zukunftsweisendes Erfolgsmodell auf dem steinigen Weg zu einer nachhaltigen und kostengünstigen Lösung für die Erhaltung unseres digitalen Archivgutes. Wir sehen es als die vielleicht wichtigste Aufgabe an, die digitalen Zeugnisse unserer Zeit den künftigen Generationen zur Verfügung stellen zu können. Es ist von unschätzbarem Vorteil, dass an der gewählten Lösung auch die Hochschul- und die Kirchenarchive in unserer Stadt partizipieren können.“

Der Senator für Kultur und Europa, Dr. Klaus Lederer, begrüßt den Beitritt des Landes Berlin zum länderübergreifenden Kooperationsverbund DAN:

„Der Beitritt des Landes Berlin zum Kooperationsverbund DAN eröffnet dem Landesarchiv Berlin die große Herausforderung der Langzeitarchivierung digitalen Schriftguts im Verbund länderübergreifend zu gestalten, um auch für nachfolgende Generationen die dauerhafte Sicherung und Bewahrung digitalen Archivguts zu gewährleisten.“

Die Digitale Archivierung Nord nutzt ihrerseits die vom Landesarchiv Baden-Württemberg in Verbindung mit den Landesarchiven der Bundesländer Bayern und Hessen/Niedersachsen entwickelte Software DIMAG und sie ist damit Teil einer nun durch zehn Bundesländer getragenen Entwicklungspartnerschaft.

Link zur Pressemitteilung des Senats