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Dauerausstellung im Landesarchiv Berlin.

Blick in das Ausstellungsfoyer

Anhand ausgewählter, wechselnder Exponate können Besucherinnen und Besucher Originaldokumente aus vielfältigen Beständen und Sammlungen zur Geschichte Berlins kennenlernen und entdecken.

Mit unserer Dauerausstellung „Das Gedächtnis der Stadt – Das Landesarchiv Berlin“ möchten wir die Geschichte des Archivs, unsere Archivbestände und die besonderen Aufgaben und Zuständigkeiten einer einmaligen Behörde Berlins veranschaulichen. Als großer Informationsspeicher verwahren wir historische Quellen in einem Umfang von 50 lkm, stellen sie für Wissenschaft und Forschung, Lehre und Bildung, Verwaltung und Öffentlichkeit sowie zur Rechtssicherung zur Verfügung. Mit Publikationen, Führungen, wissenschaftlichen Veranstaltungen und breiten Bildungsangeboten sind wir außerdem ein bedeutender Teil der Berliner Kultur- und Wissenslandschaft.

Anhand ausgewählter, wechselnder Exponate können Besucherinnen und Besucher Originaldokumente aus vielfältigen Beständen und Sammlungen zur Geschichte Berlins kennenlernen und entdecken. Darüber hinaus informieren wir auch über aktuelle Themen, wie die Digitalisierung im Archiv oder die elektronische Archivierung und Langzeitverfügbarkeit von Daten.

Öffentliche Führungen durch die Dauerausstellung geben einen Einblick in die Arbeit der Archivarinnen und Archivare, im Anschluss ist ein exklusiver Blick in die Magazine möglich.

Termine der Führungen:

  • Dienstag, den 06. August 2019
  • Mittwoch, den 09.Oktober 2019
  • Donnerstag, den 14. November 2019
  • Mittwoch, den 04. Dezember 2019,

jeweils 16:00 Uhr

Für Gruppen ab fünf Personen bieten wir nach vorheriger Anmeldung individuelle Führungen an.

Der Eintritt ist frei. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10:00 bis 17:00 Uhr

Bianca Welzing-Bräutigam
Anschrift
Landesarchiv Berlin
Eichborndamm 115 – 121
13403 Berlin
Tel.
030/90264-215
E-Mail
welzing-braeutigam@landesarchiv.berlin.de

2018

„Macht das Tor auf!“

Abbau von Sichtblenden nach der Errichtung der Sperrmauer am Brandenburger Tor, 23. November 1961, Fotograf: Gert Schütz. LAB, F Rep. 290 Nr. 0078793

Eine Fotografische Annäherung an das Brandenburger Tor
(18. Oktober bis 7. Dezember 2018 und 2. Januar bis 29. März 2019 )

Kaum ein anderes Bauwerk in Berlin ist so eng mit den Höhen und Tiefen deutscher Geschichte ver­bunden wie das Brandenburger Tor. Im Rahmen des »European Month of Photography Berlin« 2018 (EMOP Berlin) unternam die Ausstellung im Landesarchiv Berlin Streifzüge durch die Fo­togeschichte des wohl bedeutendsten Wahrzei­chens der Stadt.

Weitere Informationen erhalten Sie in unserem Ausstellungsflyer.


2016

Architektur auf Glas

Kreuzung der Eisenbahnbrücke und Hochbahnbrücke über den Landwehrkanal (Berlin-Kreuzberg), um 1921-1923, Otto Hagemann, Glasplattennegativ 18 x 24 cm Landesarchiv Berlin, F Rep. 290-01-30 Nr. 59

Kreuzung der Eisenbahnbrücke und Hochbahnbrücke über den Landwehrkanal (Berlin-Kreuzberg), um 1921-1923, Otto Hagemann, Glasplattennegativ 18 x 24 cm, Landesarchiv Berlin, F Rep. 290-01-30 Nr. 59

Fotografien von Otto Hagemann (21. Okt. 2016 bis 26. Febr. 2017)

Das Landesarchiv Berlin präsentierte im Rahmen des 7. Europäischen Monats der Fotografie eine Auswahl aus dem vier Jahrzehnte umfassenden Werk des Architekturfotografen Otto Hagemann (1884 – 1974). Seine zwischen 1905 und 1960 entstandenen Aufnahmen entfalten ein von altdeutscher Vorkriegsszenerie bis zur Nachkriegsmoderne in West-Berlin reichendes Spektrum. Neben den Fotografen Arthur Köster und Max Krajewsky ist er einer der Chronisten des Neuen Bauens. Otto Hagemann zählt damit – weit über Berlin hinaus – zu den großen deutschen Architekturfotografen.

Auf Reisen für die Staatliche Bildstelle zwischen 1921 und 1932 fixierte Hagemann die Formensprache gotischer Kathedralen, Schlösser und Ordensburgen in Schlesien, Ostpreußen, Westpreußen, Pommern und Mecklenburg oder dem Rheinland. Nach seiner Entlassung 1932/33 zählten zu Hagemanns Auftraggebern große Berliner Wohnungsbaugesellschaften, etwa die Gemeinnützige Heimstätten- Spar- und Bauaktiengesellschaft (GEHAG) oder die Gemeinnützige Siedlungs- und Wohnungsbaugesellschaft (GSW) und die Architekten Max und Bruno Taut, deren Arbeiten und Modelle er als „Hausfotograf“ ablichtete.

Die meisten Aufnahmen entstanden mit einer 18 x 24 cm Plattenkamera, die nur mit Stativ genutzt werden konnte. Bei den Negativen handelte es sich um beschichtete Glasplatten. Hagemanns Bildstil, dem man die Herkunft aus den Standards der preußischen Photogrammetrie ansieht, zeichnete sich zunehmend durch moderne fotografische Ästhetik aus. Mit der Kamera erfasste er den Rhythmus der Fassaden und die Harmonie der Baukörper. Er verband hohe technische Qualität mit künstlerischer Freiheit, in dem er Licht, Schatten und Spiegelungen gestalterisch einsetzte.

Ohne moderne Reproduktionsverfahren wäre die Werkschau des Landesarchivs nicht möglich gewesen. Einige der geschädigten Glasnegative konnten nur dank digitaler Technik wieder sichtbar gemacht werden.

Weitere Informationen erhalten Sie in unserem Ausstellungsflyer.